Manchmal, da drückt einfach alles. Momente fühlen sich schwer an, der Alltag ist kompliziert. Viele Menschen tragen eine Last mit sich, sichtbar oder unsichtbar. Aber das muss nicht sein, diese schwere Last darf abgelegt werden – vor lieben Menschen, vor Expert*Innen, vor uns selbst, vor Gott. Darüber haben sich auch Frauen in Nigeria viele Gedanken gemacht, die Lasten mit sich tragen müssen: Häusliche Gewalt, Witwen ohne gesellschaftliche Achtung, Verfolgung von Christ*Innen, Angst vor Entführung und Gewalt durch extremistische Gruppen, Raubbau an natürlichen Rohstoffen, Umweltverschmutzung und und und. Die Liste ist sehr lang.
Aber warum beschäftigen wir uns mit den Lasten anderer? Ganz einfache Antwort: Weil wir als Christ*Innen weltweit miteinander verbunden sind, uns füreinander interessieren und zusammen beten. Das tun jedes Jahr zigtausende Menschen weltweit, alle zur gleichen Zeit im Jahr, mit dem Fokus auf einem Land: Der Weltgebetstag lädt seit über 100 Jahren Menschen auf der ganzen Welt ein, gemeinsam zu beten. Dieses Jahr steht deshalb Nigeria im Vordergrund - ein afrikanischer Staat mit mannigfaltigen Herausforderungen.
Am Sonntag, 8. März, wollen wir in einem ökumenischen Gottesdienst zusammen feiern und im Anschluss mit vielfältigen Aktionen für Groß und Klein, für Essensliebhaber*Innen und Wissensbegierige, für Rückenstärkende und Schokoliebende das afrikanische Land zu uns holen. Herzliche Einladung zum ökumenischen Gottesdienst der drei Gemeinden St. Martin, Christkönig und Heilig Geist! Und herzliche Einladung zu spannenden Mitmach-Aktionen, Vorträgen, Workshops und Gesprächen im Anschluss daran in der Kirche Christkönig.
Steffi Haagen