95 Glaubensbretter

Kreativprojekt zum Reformationsjubiläum 2017

 

Gemalter Glaube

Die Idee
Mit einem Kreativ-Projekt beteiligte sich die Gemeinde Heilig Geist am Reformationsjubiläum 2017. Mehr als 120 Menschen aus dem Stadtteil Hardhöhe, Männer und Frauen, Kinder und Senioren, Einzelpersonen, Kitagruppen und Schulklassen haben mitgemacht und jeweils mit Farbe und Pinsel aus einem großen Fichtenbrett ein ganz persönliches "Glaubensbrett" gestaltet. Manche haben einen Bibelvers zum Ausgangspunkt genommen, der ihnen wichtig ist, andere haben ganz abstrakt mit Farbflächen gearbeitet. Vom 16. Juli bis 31. Oktober 2017 war die Ausstellung rund um die Kirche zu sehen und hat zahlreiche Passanten inne halten lassen.

Warum 95 Glaubensbretter?
Die Zahl 95 bezieht sich auf die 95 Thesen, die Martin Luther 1517 publizierte und damit die Reformation auslöste. Luther kritisierte in seinen Thesen die Praxis des Ablasshandels: Die Kirche nutzte und verstärkte die Ängste der Menschen vor Fegefeuer und Hölle und verkaufte ihnen sogenannte Ablassbriefe, mit denen dem Käufer oder seinen Angehörigen eine bestimmte Zeit des Fegefeuer erlassen wurde.
Kirchlicher Ablasshandel ist heute kein Thema mehr. Vielleicht stellt sich eher die Frage, wie wir in einer multireligiösen Welt unseren evangelisch geprägten christlichen Glauben ausdrücken können und für andere Menschen verständlich machen. An diesem Punkt setzte das Projekt "95 Glaubensbretter" an.

Die Ausstellung
Nach dem Ende der Ausstellung, durften die Gestalterinnen und Gestalter ihr Glaubensbrett mit nach Hause nehmen. Aber in der folgenden Bildergalerie ist die gesamte Ausstellung weiterhin zu sehen. Und dann gibt es noch ein Video zu dem Projekt

Bildergalerie

Video

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