Beten - Andacht März

Hände
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Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.
Epheser 6,16

Langsam wird man doch ein bisschen müde: Immer wieder ändert sich was, wir bleiben dauernd im Ungewissen, … Planung? Und trotzdem sagt uns unser Monatsspruch, es lohnt sich dranzubleiben. Interessanterweise nicht am Tun und Machen, sondern am Beten und Flehen. Auf den ersten Blick etwas sehr Passives und gar nicht Veränderndes. Was soll sich ändern, wenn ich im Geist bete? Und jederzeit? Dann passiert doch erst recht nichts.

Aber es passiert ganz viel. Das Gebet hat Kraft zur Veränderung. Denn wenn ich wachsam bin, auf die Welt schaue, dann nehme ich wahr, was da passiert. Dann sehe ich, wo es Veränderung braucht. Und das ist eine ganze Menge. Und da dran zu bleiben, ist im wortwörtlichen Sinn notwendig. Ich gebe mich dann nicht zufrieden, dass das halt so bleibt und weiß es aber doch bei Gott in guten Händen. Weil meine Hände selbst gar nicht alles leisten können, bete ich. Auch für Sie, die Sie das gerade lesen. Für alle Heiligen, für die, die zu Gott gehören. Und das sind nun mal – alle.

Falls Sie es nicht sowieso schon tun, nehmen Sie sich doch mal bewusst die Zeit und beten Sie doch mal ganz bewusst für andere. Wenn Sie´s tun: Nicht müde werden!

Norbert Ehrensperger